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28.07.2016 :: Druckversion
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Lessing-Akademie e.V. Wolfenbüttel

Die Lessing-Akademie ist ein eingetragener Verein, der gemeinnützigen Zwecken dient: wissenschaftlichen, kulturellen, völkerverbindenden - an erster Stelle der Erforschung von Werk und Leben Lessings und seiner Zeit, der Aufklärungsepoche.

 

Gefördert wird die Lessing-Akademie vom Land Niedersachsen, der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel. Sie arbeitet mit vergleichbaren Einrichtungen wie dem Lessing-Museum in Kamenz, der Lessing-Society in Cincinnati oder der in Wolfenbüttel angesiedelten Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts zusammen.

 

Ihren Sitz hat die Lessing-Akademie an historischer Stätte in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, im Meißner-Haus am Schloßplatz, dort also, wo Lessing das wohl glücklichste Jahr seines Lebens verbracht hat (1776-77). Obwohl die Lessing-Akademie, über das freundlich gewährte Gastrecht hinaus, eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen der Herzog August Bibliothek pflegt, wahrt sie doch ihre institutionelle und programmatische Eigenständigkeit.


Das Lessing-Museum in Kamenz

Weil Lessings Geburtshaus 1842 durch einen Stadtbrand zerstört wurde, konnte in Kamenz, wo der Dichter seine Kindheit verbracht hat, kein Memorialmuseum entstehen. Um die Pflege des aufklärerischen Erbes von Gotthold Ephraim Lessing jedoch nicht auf geistige Aktivitäten wie Gedenkveranstaltungen, Vorträge und Theateraufführungen beschränken zu müssen, wurde anlässlich seines 200. Geburtstages im Jahre 1929 der Grundstein für ein Lessinghaus gelegt, das - wie es in der Gründungsschrift heißt - "ein Denkmal von bleibendem, allgemeinpraktischem Werte" sein sollte.
Im 150. Todesjahr Lessings, 1931, ist das Gebäude mit den städtischen Einrichtungen Museum, Bibliothek und Archiv eingeweiht worden.

Heute beherbergt es neben dem Lessing-Museum auch die Stadtbibliothek mit Kinderbücherei und erweist sich damit - ganz im Sinne Lessings - als ein Haus der Literatur und des Lesens.

In Verbindung mit dem gegenüberliegenden, museumsbezogen eingerichteten Röhrmeisterhaus präsentiert sich am Lessingplatz ein Gebäudekomplex, der längst zu einem kulturellen Wahrzeichen der Stadt Kamenz geworden ist.


Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption in Kamenz

Die Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption ist ein in Lessings Geburtsstadt Kamenz angesiedeltes Projekt, das in seiner jetzigen Struktur seit dem 01. April 2006 existiert.
Ziel der Einrichtung ist es, Lessings Ideenwelt und darüber hinaus den geistigen Gehalt der Aufklärungsepoche impulsgebend mit den aktuellen Fragen geistiger und kultureller Entwicklungen in der Bundesrepublik zu verbinden und öffentlichkeitswirksam im Bewusstsein zu halten. Dazu werden verschiedene Veranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen entwickelt und realisiert.
Die Einrichtung arbeitet fachübergreifend mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen.


Die Lessing Society

Die Lessing Society ist 1966 an der University of Cincinnati gegründet und dort als gemeinnützige Gesellschaft eingetragen worden. Sie ist eine wissenschaftliche Vereinigung, die Forschung zu Gotthold Ephraim Lessing und darüber hinaus zur Literatur der deutschen Aufklärung fördert und unterstützt. Von dorther bestimmen sich die Aufgaben der Gessellschaft: wissenschaftliche Untersuchungen zu Lessing und seinem literarischen Wirkungsbereich, Forschungen zur deutschen Aufklärung und Information über den Stand der wissenschaftlichen Arbeit auf diesem Gebiet zu verbreiten, sowie ein Diskussionsforum für die Erforschung des 18. Jahrhunderts zu schaffen.  
Die Lessing Society stellt in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, dem Kamenzer Lessing Museum, der Wolfenbütteler Lessing Akadamie  Verbindungen zwischen Wissenschaftlern her, die auf dem Gebiet der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts arbeiten. Sie organisiert Vortragsreihen und wissenschaftliche Symposien (so in Cincinnati, Los Angeles, Bad Homburg, Hamburg, Freiburg, Kamenz, Berkeley, Nashville). Sie gibt seit 1969 das Lessing Yearbook heraus; hier legen Wissenschaftler aus aller Welt in Artikeln die Ergebnisse ihrer Arbeit vor; ein ausführlicher Rezensionsteil gibt einen kritischen Überblick über Neuerscheinungen zu Lessing und zur Aufklärung in Deutschland.


Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts

Die Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts e.V. ist ein Zusammenschluß von zirka 900 Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen in Deutschland und im Ausland. Sie setzt sich die Erforschung der für das 18. Jahrhundert relevanten Fragen sowie deren geistesgeschichtlicher und systematischer Bedeutung zur Aufgabe. Sitz der Gesellschaft ist die Herzog August Bibliothek. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Forschungsprojekte der Bibliothek befaßt sie sich mit Fragen zu wirkungs-, rezeptions- und ideengeschichtlichen Kontinuitäten und Diskontinuitäten seit der Frühen Neuzeit in den hierfür bedeutsamen Disziplinen wie der Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Medizingeschichte, Literaturwissenschaft, Anthropologie und Wissenschaftsgeschichte.


Gleimhaus Halberstadt

Das Gleimhaus ist eines der ältesten deutschen Literaturmuseen, eingerichtet im Jahr 1862 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) neben dem Halberstädter Dom. Es beherbergt den Nachlass Gleims mit seinen drei "B": Bilder, Bücher und Briefe - ein einmaliges kulturgeschichtliches Dokument! Berühmt ist vor allem Gleims Freundschaftstempel: die größte Porträtsammlung von Dichtern und bedeutenden Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts.


Winckelmann-Gesellschaft

In der Geburtsstadt des Gelehrten wurde am 8. Dezember 1940 die Winckelmann-Gesellschaft gegründet. Sie ist heute eine internationale Gesellschaft von über 600 Mitgliedern aus mehr als 20 Ländern. In ihrer Satzung hat sie sich zum Ziel gesetzt, "die internationalen Forschungen zum Leben, Werk und Wirken Johann Joachim Winckelmanns zu unterstützen" und "die mit seinem Wirken zusammenhängenden Disziplinen der Klassischen Archäologie, der Kunstwissenschaft und der Germanistik zur Erschließung der Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts zusammenzuführen".


Internationale Herder-Gesellschaft

Die Internationale Herder-Gesellschaft wurde 1985 in Monterey, California, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen an amerikanischen Universitäten gegründet. Es ist das Ziel der Gesellschaft, die interdisziplinäre Erforschung aller Aspekte von Werk, Leben und Zeit Johann Gottfried Herders, einer der intellektuell einflußreichsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts in Deutschland, zu fördern. Mittel dazu sind wissenschaftliche Tagungen und Publikationen, die nicht an die traditionellen Grenzen der Fächer gebunden sind.

 

Die IHS ist offen für Wissenschaftler aus allen Ländern und Disziplinen. Die derzeit ungefähr 140 Mitglieder der IHS kommen aus aller Welt, z.B. aus Australien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Japan, Kanada, Lettland, Polen, Portugal, Rußland und den USA.